Yoko Ono: Alles im Universum ist unvollendet




Category: Architektur
Für Yoko Ono haben Worte, Kunstwerke und Bücher noch immer die Kraft, die Welt, in der wir leben, zum Besseren zu verändern. Deshalb teilt sie unermüdlich ihre Vision und Lebensphilosophie mit uns – eine, die aus prägenden Erfahrungen, unerschütterlichem Optimismus und einer Liebe zum Anderen besteht. Nach mehreren Bänden, die sich für viele als Lebensbegleiter erwiesen haben, reflektiert „Everything in the Universe Is Unfinished“ ihre jüngsten Gefühle durch ein feines Geflecht aus Gedichten, Aphorismen, Kurzgeschichten und Zeichnungen.
Frieden ist Macht.
Geboren 1933 in Tokio, war Yoko Ono die erste Frau, die zum Philosophiestudium an der Gakushuin-Universität in Tokio zugelassen wurde, wo sie studierte, bevor sie 1953 nach New York zog. Bis 1960 war sie zu einem wesentlichen Teil der New Yorker Avantgarde und der internationalen Fluxus-Bewegungen geworden und fungierte als entscheidende Verbindung zwischen der amerikanischen und japanischen Avantgarde, wobei sie neue Ausdrucksformen in Performance und Kunst bahnte. Zu ihren grenzüberschreitenden frühen Werken gehören die bahnbrechende Performance „Cut Piece“ und ihr Buch mit konzeptuellen Anleitungen, „Grapefruit“, beide von 1964. Ab 1968 begann Ono mit ihrem Partner und Ehemann John Lennon in den Bereichen Kunst, Musik und Friedensaktivismus zusammenzuarbeiten. Als Sängerin und Songwriterin hat sie vierzehn Studioalben und acht Kollaborationsalben veröffentlicht, darunter das 1981 mit einem Grammy ausgezeichnete Album des Jahres „Double Fantasy“. Onos Kunstwerke und Filme werden international ausgestellt und befinden sich in zahlreichen renommierten Museums- und Privatsammlungen. 2009 wurde sie von der Biennale in Venedig mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Onos bahnbrechende Arbeit hat die internationale Entwicklung der Konzeptkunst, der Performance-Kunst sowie des experimentellen Films und der experimentellen Musik maßgeblich beeinflusst.









