Die Augen der Haut: Architektur und die Sinne
Category: Architektur
Erstmals 1996 veröffentlicht, ist Die Augen der Haut ein Klassiker der Architekturtheorie. Es stellt die weitreichende Frage, warum von den fünf Sinnen ein einziger Sinn – das Sehen – in der Architekturkultur und -gestaltung so dominant ist. Mit dem Aufstieg des Digitalen und der allgegenwärtigen Nutzung elektronischer Bilder ist das Thema seit der Veröffentlichung der ersten Ausgabe noch dringlicher und aktueller. Juhani Pallasmaa argumentiert, dass die Unterdrückung der anderen vier Sinnesbereiche zu einer allgemeinen Verarmung unserer gebauten Umwelt geführt hat, wobei oft die Betonung des räumlichen Erlebens eines Gebäudes und der Fähigkeit der Architektur, zu inspirieren, zu fesseln und das Leben insgesamt zu bereichern, verloren geht.
Für einen Studenten, der diesen Text zum ersten Mal liest, ist Die Augen der Haut eine Offenbarung. Es bietet einen frischen, fesselnden Einblick in die Architekturkultur, der auch mehr als ein Vierteljahrhundert nach seiner Erstveröffentlichung noch inspiriert.
Die vierte Ausgabe von Die Augen der Haut bietet außerdem:
- Die neuesten Ansichten des Autors zur Betonung des Ortes, der unfokussierten Wahrnehmung und der existenziellen Erfahrung
- Aktualisierungen und Klarstellungen im gesamten Text, um zu untermauern, wie unser Selbstgefühl in der Welt unser wichtigster Sinn mit der größten architektonischen Wirkung bleibt
- Ein aktualisiertes Vorwort, das auf das aktuelle Verständnis der grundlegenden Bedeutung des existenziellen Sinns eingeht
Die Augen der Haut ist ein Muss für alle Architekturstudenten, die seine Erkenntnisse als transformativ empfinden werden.









