Jean-Michel Basquiat. 40th Ed.





Category: Architektur
Ein beispielloser Einblick in Basquiats Kunst und Werk.
Die Legende von Jean-Michel Basquiat ist so stark wie eh und je. Der Künstler, der wie kein anderer für das New York der 1980er-Jahre steht, tauchte Ende der 1970er-Jahre erstmals unter dem Tag SAMO auf und sprühte beißende Kommentare und fragmentierte Gedichte an die Wände der Stadt. Er war Teil einer blühenden Underground-Szene aus bildender Kunst und Graffiti, Hip-Hop, Post-Punk und DIY-Filmemachern, die in einer boomenden Kunstwelt aufeinandertrafen. Als Maler mit einer starken persönlichen Stimme brach Basquiat bald in das etablierte Milieu ein und stellte in Galerien auf der ganzen Welt aus.
Basquiats ausdrucksstarker Stil basierte auf rohen Figuren und integrierten Wörtern und Phrasen. Sein Werk ist inspiriert von einem Pantheon von Größen aus Jazz, Boxen und Basketball, mit Verweisen auf obskure Geschichte und die Politik des Straßenlebens – als er nach seinen Themen gefragt wurde, antwortete Basquiat: „Königtum, Heldentum und die Straßen.“ 1983 begann er mit dem berühmtesten Kunststar, Andy Warhol, zusammenzuarbeiten und war 1985 auf dem Cover des New York Times Magazine. Als Basquiat im Alter von 27 Jahren starb, war er einer der erfolgreichsten Künstler seiner Zeit geworden.
Erstmals veröffentlicht in einer XXL-Edition, ist dieser beispiellose Einblick in Basquiats Kunst nun in einem kompakten, erschwinglichen Band zum 40-jährigen Jubiläum von TASCHEN erhältlich. Mit makellosen Reproduktionen seiner bedeutendsten Gemälde, Zeichnungen und Notizbuchskizzen bietet er eine lebendige Nähe zu Basquiats komplexen Strichen und gekritzelten Worten, die durch eine Einführung des Herausgebers Hans Werner Holzwarth sowie einen Essay über seine Themen und künstlerische Entwicklung der Kuratorin und Kunsthistorikerin Eleanor Nairne weiter erhellt werden. Reich bebilderte, jährlich gegliederte Kapitel folgen dem Leben des Künstlers und zitieren aus seinen eigenen Aussagen und zeitgenössischen Kritiken, um sowohl den persönlichen Hintergrund als auch den historischen Kontext zu liefern.









