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Eine Philosophie des Gehens

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Category: Architektur

Durch das Gehen entkommst du der bloßen Vorstellung von Identität, der Versuchung, jemand zu sein, einen Namen und eine Geschichte zu haben ... Die Freiheit des Gehens liegt darin, niemand zu sein; denn der gehende Körper hat keine Geschichte, er ist nur ein Strudel im Strom des unvordenklichen Lebens.

In "Eine Philosophie des Gehens", einem Bestseller in Frankreich, zeichnet der führende Denker Frédéric Gros die vielen verschiedenen Wege nach, wie wir von A nach B gelangen – die Pilgerreise, den Spaziergang, den Protestmarsch, die Naturwanderung – und zeigt, was sie über uns aussagen.

Gros lenkt die Aufmerksamkeit auf andere Denker, die das Gehen ebenfalls als zentral für ihre Praxis betrachteten. Auf seinen Reisen denkt er über Thoreaus eifrige Abgeschiedenheit in den Wäldern von Walden nach; über den Grund, warum Rimbaud voller Wut ging, während Nerval umherstreifte, um seine Melancholie zu heilen. Er zeigt uns, wie Rousseau ging, um zu denken, während Nietzsche die Berghänge durchwanderte, um zu schreiben. Im Gegensatz dazu marschierte Kant jeden Tag zur gleichen Stunde durch seine Heimatstadt, um dem Zwang des Denkens zu entkommen.

Customer Reviews (5.0 / 5 · 5 reviews)

Jacob ★★★★★

The chapter on escaping identity hit me right in the gut during my evening commute. It's the kind of book that makes you want to actually go walk for hours, not just read about it.

Natalie N. ★★★★★

I read a chapter on my lunch break and suddenly the city felt quieter, like the sidewalks were mine alone. The idea that walking means shedding your history really landed with me—it's rare for a book to change how you move through your day.

Lily L. ★★★★★

This book sits on my nightstand and gets picked up more than anything else I own right now. The way it frames walking as shedding identity, not gaining anything, has genuinely shifted how I see my daily strolls. It’s dense but never dry, and I’ve already read the chapter on solitude twice.